Launch-Monitor und Simulator – Werte und Parameter erklärt

Golf Launch-Monitore sind nicht nur im Winter eine sehr gute Möglichkeit, sein Golf zu trainieren und einzelne Parameter zu verbessern. Hier erfahren Sie, auf welche Werte man beim Training besonders achten sollte und was diese bedeuten. Um möglichst wirkungsvoll mit einem Simulator zu trainieren, bedarf es einiger Grundkenntnisse über die erzeugten Werte. Bei jedem Schlag werden bis zu 25 verschiedene Messdaten gewonnen.

Launch Monitor ES16 Tour Plus mit App

Wichtige (Standard-)Messwerte

Launch Angle – Abflugwinkel

Der vertikale Startwinkel ist ein Maß für den Startwinkel des Balls relativ zur Neigung des Bodens. Vereinfacht gesagt, wie hoch der Ball vom Boden startet. Er hat besondere Bedeutung beim Driver, denn damit lässt sich die Länge maßgeblich beeinflussen. Ein optimaler Launch-Angle trägt maßgeblich dazu bei, wie weit der Ball fliegt, zu hoch und er steigt schnell an, hat zu viel Spin und fällt gerade wieder nach unten, zu niedrig, und der Ball fällt, bevor er sein volles Potenzial erreichen kann .

Spin Rate – Spinrate

Back Spin ist ein Maß für die Geschwindigkeit, mit der sich der Golfball von vorne nach hinten dreht, wenn er die Schlagfläche verlässt. Wedges haben sehr viel Spin, der Driver sollte nicht zu viel haben. Ein optimaler Wert für den Driver liegt wahrscheinlich bei 2.500 U / min, während Wedges bei etwa 10.000 U / min liegen können.

Club Speed – Schläkerkopfgeschwindigkeit

Bei diesem Wert handelt es sich um die Geschwindigkeiten des Schlägerkopfs. Das Tempo des Schlägerkopfs wird beim Treffpunkt gemessen und hat direkten Einfluss auf die Schlagweite. Für jedes km/h Schlägerkopfgeschwindigkeit sind es zwei Meter mehr Distanz.

Long-Drive-Champions erreichen Schlägerkopfgeschwindigkeiten bis zu 240 km/h.

Ball Speed – Ballgeschwindigkeit

Bei diesem Wert handelt es sich um die Geschwindigkeiten des Balls. Sie wird unmittelbar nach dem Treffmoment ermittelt. Für jedes km/h Ballgeschwindigkeit erzielt man einen Meter mehr Distanz.

Long-Drive-Champions erreichen Ballgeschwindigkeiten von bis zu 360 km/h.

Smash Factor

Der Smash Factor setzt diese beiden Werte oben in Verhältnis. Es wird die Energieübertragung vom Schlägerkopf auf den Ball im Treffmoment gemessen. Je höher der Smash Factor, desto besser die Übertragung. Die Schlägerkopfgeschwindigkeit wird durch die Ballgeschwindigkeit geteilt und so ergibt sich der Smash Factor. Dabei ist der Wert von 1,5 bei einem Driver anzustreben. Das würde bedeuten, dass bei Schlägerkopfgeschwindigkeit 150 km/h die Ballgeschwindigkeit bei 100 km/h liegt. Je kürzer der Schläger, desto kleiner der optimale Smash Factor (bspw. PW liegt bei 1,25).

Carry Distance – Reine Ballflugweite

Dieser Wert sagt es eigentlich schon selbst, es handelt sich um die reine Flugweite des Golfballs, ohne roll. Sie ist besonders wichtig und sollte für jeden einzelnen Schläger im Bag bekannt sein. Der Roll kann nicht gemessen werden, es kommt auf den Boden, Wind, Spin etc. an und wir bei allen Launch-Monitoren geschätzt.

Weitere informative Messwerte

Max. Height – Max. Ballflughöhe

Der Wert sagt es bereits, es ist die Spitze der Flugbahn, gemessen am höchsten Punkt über dem Boden. Dies kann besonders beim Driver interessant sein, denn eine zu hohe Flugbahn deutet auf zu hohen Spin hin und beeinträchtigt die Weite.

Shot Dispersion – Ballstreuung

Die Ballstreuung sagt aus, wie weit der Golfball vom Ziel entfernt landen. Dies wird oft als Gruppierung mehrerer aufeinanderfolgender Golfschläge gezeigt. Je näher die Gruppierung der Golfbälle ist, desto präziser haben Sie diese Serie von Schlägen getroffen. Je höher der Schläger, desto höher wird aber naturgemäß auch die Ballstreuung. Profis streben einen Wert von 3% an.

Angle of Attack – Treffwinkel

Der Attack Angle sagt aus, aus welcher vertikalen Richtung der Schlägerkopf an den Ball trifft. Bei Schlägen, die man vom Boden spielt, sollte der Attack Angle negativ sein, also von oben nach unten. Somit trifft man zuerst den Ball und danach den Boden. Bei längeren Hölzern und beim Driver gilt das Gegenteil, der Attack Angle sollte positiv sein, also von unten nach oben. Dies sorgt für mehr Länge und weniger Spin.

Face Angle – Winkel der Schlagfläche

Der Face Angle ist wichtig, so beeinflusst er den Seitspin und seitliche Abflugrichtung des Golfballs.. Es ist der horizontale Winkel der Schlagfläche im Treffmoment. Den Face Angle nennt man vereinfacht auch offenes oder geschlossenes Schlägerblatt. Ist auf dem Bildschirm eine negative Zahl zu sehen, ist das Schlägerblatt geschlossen. Bei positivem Wert spricht man von einem offenen Schlägerblatt.

Für einen möglichst geraden Schlag sollte dieser Wert bei null liegen. Wenn man einen Draw oder Fade spielen will, sollte der Wert von Face Angle die Hälfte des Club Path (mit gleichem Vorzeichen) sein.

Club Path – Schwungbahn am Ball

Der Club Path beschreibt den Weg des Schlägers durch den Treffmoment. Vereinfacht gesagt, spricht man entweder man kommt von außen nach innen oder von innen nach außen. Wenn der angezeigte Wert positiv ist, war die Schwungrichtung des Schlägerkopfs von innen nach außen. Ist der Wert negativ, bewegt sich der Schlägerkopf von außen nach innen durch den Ball.

Um einen Draw zu spielen, sollte man von innen nach außen schwingen, bei einem Fade genau anders herum.

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