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Trainingsreihe: Golf-Übung #7 – Besser Putten

Übung #7 beschäftigt sich mit dem Putten. Genauer gesagt mit der Puttbewegung und dem genauen Treffen des Balls im Sweetspot. Wenn Sie den Ball nur Millimeter neben dem Sweetspot treffen, dass rollt er schon ein paar Zentimeter kürzer als ein gut getroffener Ball. Das macht in der Praxis einen Unterschied, aber es fällt Ihnen vielleicht gar nicht auf. Wichtig ist, dass Sie den Ball möglichst konstant im Sweetspot treffen mit einer wiederholbaren Puttbewegung. Und wie trainiere ich das? Hier zwei nützliche Übungen, die z.B. auch gerne von Tiger Woods und anderen Pros praktiziert werden.

Übung 1 – Kontrolle der Schwungbahn

Richten Sie die Alignment Sticks Richtung Loch aus und suchen Sie sich ein möglichst gerades Loch ohne Break. Mit den zwei Alignment Sticks zwingen Sie sich, eine möglichst geradlinige Puttbewegung auszuführen. Besonders kurz vor und hinter dem Ball muss der Putter in der Bahn schwingen, da er sonst die Stäbe berührt. Bei einer größeren Puttbewegung bewegt sich der Putterkopf natürlich nicht komplett auf einer geraden Linie, sondern auf einer Kreisbahn um Ihren Körper. Aber es geht besonders um die 10 Zentimeter vor und nach dem Ballkontakt. Da sollte der Putterkopf möglichst geradlinig Richtung Ziel schwingen.

Putten mit zwei Alignment-Sticks

Die Alingment Sticks gibt es übrigens jetzt neu auch in unserem Shop. Trainingsreihe: Golf-Übung #7 – Besser Putten weiterlesen

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Trainingsreihe #6 – Fitnessübungen für Golfer

Golf ist ein Sport wie jeder andere, und das sollte nicht vergessen werden. Ein Tennis-Match ohne Aufwärmen? Nicht denkbar. Genau so ist es auch im Golfsport. Steht man jedoch auf der Range, sieht man nur sehr selten jemanden ein kleines Aufwärmprogramm absolvieren. Dabei ist das Aufwärmen bzw. sind spezielle Fitnessübungen für Golfer sehr wichtig. Sie beugen Verletzungen vor und haben noch weitere Vorteile:

  • Regelmäßiges Krafttraining wirkt sich auch positiv auf Ihren Golfschwung aus.
  • Dehnen aktiviert die Muskeln und verbessert die Flexibilität.
  • Fitnessübungen stärken die Rumpfmuskulatur, die für einen guten und kraftvollen Golfschwung sehr wichtig ist.
  • Der Schwung wird stabiler und wiederholbarer.
  • Man schlägt weiter.
  • Die Konzentration lässt am Ende der Runde nicht so stark nach.
  • etc.
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Trainingsreihe: Golf-Übung #5 – Distanzkontrolle auf der Range üben

Distanzkontrolle ist ein wichtiger Baustein für bessere Scores. Ohne Trainerstunden und Schwungumstellungen kann man auf recht einfache Art und Weise viel mehr aus seinem Spiel herausholen. Kennen Sie Ihre durchschnittlichen Schlagweiten für jeden Schläger und können Sie diese konstant abrufen? Wahrscheinlich nicht. Und genau da liegt viel Potential verborgen.

Am einfachsten ist es, Sie üben dies auf der Range mit Hilfe eines Radar-Messgeräts. Wir empfehlen den preiswerten ES14 von Ernest Sports, aber natürlich ist auch ein Trackman geeignet. Das Gerät zeigt bei jedem Schlag die Distanz, Ball- und Schlägerkopfgeschwindigkeit, Spinrate, Smash-Faktor und Abflugwinkel an.

Distanzkontrolle üben:

  1. Schlagen Sie also pro Schläger 5-7 Bälle und notieren sich die durchschnittliche Schlagweite. Auch diese wird vom Gerät selbst berechnet.
  2. Zusätzlich bieten diese Geräte eine Art Spielmodus an, bei dem das Gerät eine beliebige Distanz vorgibt und Sie müssen möglichst genau diese Distanz schlagen. Es werden auch Punkte vergeben, je nachdem wie gut der Schlag war. War die geforderte Distanz bspw. 125m und Sie haben mit dem 9er Eisen 120m geschlagen, bekommen Sie bestimmt eine gute Bewertung.

Da Sie später auf dem Platz wissen, wie weit Sie mit welchem Schläger schlagen, wird auch Ihr Selbstbewusstsein vor dem Schlag größer. Denn Sie wissen, wenn Sie einen einigermaßen guten Schlag machen, landet der Ball im Ziel. Das Resultat sind bessere und vor allem präzisere Schläge.

Praktisches Beispiel: Der ES14 auf der Range mit dem Driver

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Trainingsreihe: Golf-Übung #4 – Das Eisenspiel

Die Übung Eisenspiel ist eigentlich ganz einfach und gut auf der Driving Range auszuführen. Benötigt werden ein Ziel und ein Golflaser, damit man die Entfernung zum Ziel messen kann.

Man misst also die Entfernung zum Ziel (etwa zwischen 80 und 190 Metern). Ich habe heute eine Entfernung für mein PW ausgewählt, 103 Meter.

 

Das Ziel der Übung ist es jetzt, aus 10 Bällen möglichst viele möglichst nah an die Fahne zu spielen. Einen Punkt gibt es, wenn Sie auch auf dem Platz mit dem Ergebnis zufrieden wären. Wie viele Punkte schaffen Sie?

Verschärfen kann man die Übung, indem man verschiedene Flugkurven einbaut.

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Trainingsreihe: Golf-Übung #3 – Der Phil Mickelson Putt-Circle

Kennen Sie die DVD von Herrn Mickelson „Secrets of the short game“? Da zeigt Phil die nachfolgende Übung und erklärt, warum sie so gut ist. Sie ist eigentlich ganz einfach, man nimmt 10 Tees, 10 Bälle, ein Loch mit Break und den Putter. Dann steckt man eine Putterlänge um das Loch die Tees in das Grün und legt die Bälle daneben. Man hat jetzt quasi zehn Putts ca. der Länge 1,20m vor sich mit verschiedenen Breaks.

Auf dem Foto sind nur fünf Bälle zu sehen, weil ich an dem Tag nicht mehr im Bag hatte. Aber es klappt ja genauso. Ziel ist es jetzt 100 Bälle hintereinander zu lochen, indem man im Uhrzeiger vorgeht.. Sobald einer vorbei geht, startet man von neu. Da das wirklich nervenaufreibend sein kann und das Niveau eines Major-Siegers ist, kann man sich natürlich kleinere Ziele stecken. Ich (HCP von +2) mache meistens bis 50.

putt-circle

Phil Mickelson sagt übrigens auf der DVD, dass er diese Übung 2-3x die Woche macht. Aber ich kann behaupten, einmal pro Woche bringt auch schon sehr viel. Diese Putts auf der Runde werden dadurch viel sicherer und fallen fast von selbst :-)

putt-circle2

Warum übt Phil jetzt solche Putts? Ganz einfach, wenn der die Fahne anspielt (hauptsächlich mit den Wedges), versucht er genau in diesen 1,20m Kreis zu kommen. Da weiß er dann, dass er diesen Putt zu 100% macht (sofern er die Übung ohne Fehler schaffte ;-). Übung #1 zeigt eine gute Übung für die Distanzkontrolle beim Pitchen.

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Trainingsreihe: Golf-Übung #2 – Lernen Sie Ihre Schlagweiten für jeden Schläger kennen

Der bekannte Teaching Pro Oliver Heuler schreibt dazu:

Die meisten meiner Schüler können auf die Frage, wie weit sie mit einem bestimmten Schläger schlagen, keine präzise Antwort geben. Nur wenige besitzen einen Laser – und die, die einen haben, machen sich nicht die Arbeit, regelmäßig aufzuschreiben, wie weit einzelne Bälle flogen. Aber nur so könnte man nützliche Durchschnittswerte ermitteln. Die Schlägerwahl unterliegt also eher Schätzungen aus dem Bauch heraus als tatsächlichen Messungen.

Das trifft schätzungsweise auf 95% aller Golfer zu, und gerade deswegen werden einige Schläge pro Runde verschenkt. Denn aus eigener Erfahrung und einigen Statistiken auf der PGA Tour ist die richtige Länge bei der Annäherung zur Fahne viel wichtiger als die Richtung. Statistisch gesehen liegen Bälle, die mit der richtigen Länge geschlagen wurden, aber in der Richtung etwas abwichen, näher am Loch als diejenigen, bei denen die Richtung stimmte aber die Weite nicht. Nicht umsonst ist Tiger Woods einigermaßen zufrieden mit Schlägen, die pin high liegen, auch wenn die Richtung nicht so gut ist.

Außerdem darf man den positiven psychologischen Effekt nicht vergessen. Man schlägt einen Ball auf ein schwieriges Grün – eventuell mit Bunkern oder Wasser verteidigt – mit mehr Selbstvertrauen, wenn man seine Schlagweiten kennt. Wollen wir wetten, dass Sie dadurch bessere Schläge machen? :-) Kommen wir jetzt zu den Übungen:

golflaser-uebung-2

Es gibt drei Möglichkeiten, seine Schlagdistanzen möglichst präzise kennenzulernen, die ich selbst hin und wieder zur Überprüfung anwende.

Möglichkeit 1: Driving Range

Dazu braucht man ein paar Bälle, die man auch auf dem Platz spielt, eine leere Driving Range, Windstille und am besten feuchten Boden (dann bleiben die Bälle gleich liegen). Am besten geht man in eine Ecke der Range, wo keine/wenige Range Bälle liegen und fängt an mit einem Schläger etwa 5 bis 8 Bälle zu schlagen. Immer in die gleiche Richtung. Danach geht man mit einem Laser vor und ermittelt die durchschnittliche Länge. Ich z.B. nehme immer die zwei kürzesten/weitesten Bälle aus der Wertung. Von dort lasert man dann zurück zum Bag und notiert sich die Entfernung. Das wiederholt man dann für jeden Schläger im Bag. Oft erkennt man aber ein Muster (z.B. konstante 10m Unterschied zum nächsten Schläger), dass man nicht jedes Eisen schlagen muss.

Möglichkeit 2: Auf dem Platz

Hier dauert es etwas länger und man braucht etwas Geduld. Der Vorteil ist, man kann ganz normal spielen. Man notiert sich einfach auf jeder Runde über den Platz die geschlagenen Weiten. Ist die Fahne z.B. 160m weg und man schlägt mit dem Eisen 6 fünf Meter zu kurz, notiert man sich für das Eisen 6 155m. Über einen gewissen Zeitraum bekommt man so auch seine Durchschnittslängen raus.

Möglichkeit 3: Mithilfe eines Schlagweitenmessers

Das ist die komfortabelste Lösung. Viele Pros besitzen einen Trackman oder ein Flight Scope, die man in einer Trainerstunde benutzen kann und die Entfernungen mittels Radar messen. Jetzt neu auf dem Markt in Deutschland ist der ES14 von Ernest Sports, der für den kleinen Preis nicht nur für Pros interessant ist, sondern auch für den ambitionierten Amateur! Man muss nur aufpassen, dass Range Bälle aufgrund mangelnder Qualität in der Regel ein paar Meter kürzer fliegen. Vielleicht hat man auch die Möglichkeit, seine eigenen Bälle zu schlagen und danach wieder aufzusammeln.

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Trainingsreihe: Golf-Übung #1 – Verbessern Sie die Distanzkontrolle beim Pitchen mit dem Golflaser

Wir möchten Euch heute eine sehr gute Übung für die Distanzkontrolle beim Pitch vorstellen. Die Übung wird bei Professionals und guten Amateuren oft gesehen und auch ich übe so meine Annäherungen. Dazu braucht man ein Pitching-Green, ca. 80 Meter freies Gelände, einen Golflaser (am besten von uns :-) und ein paar Bälle, die man auch auf dem Platz spielt.

Übung #1 - Distanzkontrolle beim Pitch
Übung #1 – Distanzkontrolle beim Pitch

 

Man fängt meinetwegen bei 40 Meter zur Fahne an, misst die genaue Entfernung mit dem Laser, und legt dort ein paar Bälle ab. Dann geht man im 10 Meter Abstand nach hinten und legt bei 50, 60, 70, 80 Meter ein paar Bälle ab. Damit die Entfernung stimmt, immer mit dem Laser zur Sicherheit messen.

Jetzt kann man einfach loslegen und versuchen, bei jeder Station die Bälle möglichst nahe an die Fahne zu schlagen. Dabei immer die jeweilige Entfernung im Hinterkopf behalten, damit man den bestmöglichen Lerneffekt hat. Man kann sich auch durch ein Spiel fordern und versuchen ein Ziel zu erreichen. Ich z. B. gehe erst zur nächsten Station weiter, wenn ich mindestens zwei aufeinander folgende Schläge innerhalb einer Schlägerlänge an’s Loch bekommen habe. Der Kreativität und Schwierigkeit sind dabei keine Grenzen gesetzt und jeder kann die Übung auf seine Ansprüche anpassen.

Diese Übung ergänzt sich übrigens sehr gut mit dem Putt-Circle von Phil Mickelson, da man dann versucht, den Putt zu lochen.